© Samuel Lehmberg, NaturFreunde Deutschlands
Rund 250.000 Menschen demonstrierten am 10. Oktober in Berlin gegen die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP (EU/USA) und CETA (EU/Kanada). Nie zuvor sind in Europa mehr Menschen zu diesem Thema auf die Straße gegangen. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Erwartungen der Veranstalter, darunter die NaturFreunde Deutschlands, deutlich übertraf, ist ein deutliches Zeichen, ...
© Gabriele Senft, NaturFreunde Deutschlands
Wir sind bei der großen TTIP-Demo, weil wir Nein sagen zu den Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TiSA. Wir sind hier, weil wir unsere Zukunft nicht den Märkten überlassen dürfen, sondern die Demokratie stärken wollen.
Die Abkommen sind ein Angriff auf die Demokratie. Sie nehmen die Demokratie in Geiselhaft der Märkte. Wir wollen aber keine Marktgesellschaft. Doch die Freihandelsabkommen sind eine ...
Am 10. Oktober werden in Berlin Zigtausende Menschen für einen gerechten Welthandel und gegen die neuen transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA demonstrieren. Die NaturFreunde Deutschlands sind Mitinitiator der Großdemonstration „TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“ und haben für das Bündnis die Demonstrationsanmeldung übernommen, im Büro der NaturFreunde Berlin ...
Der vom Menschen verursachte Klimawandel gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Anfang Dezember 2016 findet in Paris die 21. UN-Klimaschutzkonferenz (COP 21) statt. In der französischen Hauptstadt soll der internationale Klimaschutz neu geregelt werden. Bisher gilt der Kyoto-Vertrag, der Reduktionsziele für die Industriestaaten aufstellt, die allerdings von den meisten nicht ...
Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit 800.000 Flüchtlingen, die Zahl wird ständig nach oben korrigiert. Die Asylanträge werden geprüft und sofern die Menschen in ihren Heimatländern verfolgt werden oder andere triftige Gründe vorliegen, dürfen sie bei uns bleiben. In Bayreuth leben derzeit ungefähr 360 Menschen, die voraussichtlich dauerhaft bleiben und in die Gesellschaft integriert ...
Eine Welt oder keine Welt. Auf diese – zugegeben – simple Formel lässt sich ein Gedanke bringen, der unser Jahrhundert prägen könnte. Entweder wir finden eine Antwort auf die globalen Fragen im Sinne des Prinzips der Nachhaltigkeit, oder es steht zu befürchten, dass wir ein Jahrhundert der Gewalt erleben müssen. Klimawandel und Migration sind dabei Teilaspekte einer Situation, in der die ...
Der Bundesfachbereich Naturschutz, Umwelt und sanfter Tourismus (NUST) der NaturFreunde Deutschlands hat während seiner Frühjahrstagung vom 11. bis 13. September 2015 in Reinfeld folgende Position zur Bodenpolitik beschlossen:
Boden ist Lebensgrundlage. Boden ist Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. Boden ist Bestandteil des Naturhaushalts, er puffert, filtert und ...
© Matthias Schug, Naturfreundejugend NRW
Als Anfang September am Dortmunder Hauptbahnhof Züge mit zuvor in Ungarn gestrandeten Geflüchteten einfuhren, hatten die rund zehn Mitglieder der Naturfreundejugend Nordrhein-Westfalen bereits eine lange Nacht hinter sich: Freunde mobilisieren, Wasser und Drogerieartikel einkaufen, mit weiteren Spenden in Tüten verpacken, Willkommensplakate malen und schließlich auf die Geflüchteten warten.
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Ein buntes menschliches Mosaik und ein Schriftzug mit klarer Ansage – das war das Ziel des sogenannten "TTIPsitin" am Samstag, dem 5. September, in Berlin. Mehr als 1.500 Menschen waren dem Aufruf des Berliner STOPP-TTIP Bündnisses gefolgt, dem auch die NaturFreunde Berlin angehören, und auf dem ehemaligen Gelände des Flughafens Tempelhof zusammengekommen. Mit Picknick-Decken, Bannern und Fahnen ...
© Klaus Reuster, Naturfreunde Schorndorf
„Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum man auf Forststraßen nicht mit dem Rad fahren darf!“ Andreas Schieder brachte den Unmut der österreichischen NaturFreunde auf den Punkt. Die hatten Ende Mai in Wien eine Podiumsdiskussion organisiert, um öffentlichkeitswirksam auf ein Problem hinzuweisen, das den meisten Deutschen unbekannt sein dürfte: Rad fahren auf den rund 120.000 Kilometern ...