Die Bedeutung von Moorschutz für Natur und Umwelt
Die diesjährige Frühjahrestagung des Bundesfachbereiches Natur, Umweltschutz und sanfter Tourismus (NUST) widmet sich dem Moorschutz. Moore sind sensible Ökosysteme, deren Böden dauerhaft wassergesättigt sind und dadurch Torf bilden. In diesem besonderen Ökosystem leben eine Vielzahl hochspezialisierter Pflanzen- und Tierarten. Darüber hinaus sind Moore wichtig für den saisonalen Wasserrückhalt in der Landschaft und sie dienen als Kohlenstoffsenke und -speicher. Moore haben daher eine enorme Bedeutung für die Artenvielfalt und den Klimaschutz.
Moore und Auenlandschaften sind häufig ein bedeutender Teil von Flusslandschaften. Auch die aktuelle Flusslandschaft der Jahre 2024/25 - die Stepenitz (Elbe)- beherbergt in ihrem Einzugsgebiet Niedermoore und Auwälder. Doch Moore sind weltweit bedroht. In Deutschland sind intakte Moore auf 1% ihrer ehemaligen Ausdehnung zurückgegangen. Auch an der Stepenitz gibt es Projekte zum Erhalt und zur Wiedervernässung von Mooren.
Wie Moorschutz konkret vor Ort aussieht, wird an Beispielen in Niedersachsen und Brandenburg auf der Frühjahrestagung erläutert. Die Wahl des Veranstaltungsortes fiel auf Nienburg, weil Niedersachsen eine der moorreichsten Regionen in Deutschland ist. Auf dem Programm steht ein einführender Vortrag zu Moorschutz in Niedersachsen. Im Anschluss daran wird Thomas Beuster von der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer durchs nahe gelegene Lichtenmoor führen. Die Exkursion gibt konkrete Einblicke in Torfabbau und in Moorschutz.
Die NaturFreunde Brandenburg werden am Nachmitag in einem Vortrag ihr Wiedervernässungsprojekt eines Moores in der Niederlausitz vorstellen.
Das gesamte Programm der Frühjahrestagung gibt es hier und im Downloadbereich.
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