Die Geschichte der Hochbunker vor Ort
Wir starten am Glauburgplatz, wo der Bunker 2023 abgerissen wurde und jetzt ein Neubau steht. Von hier aus fahren wir über den Germaniabunker (Musikprojekt Waggong) zum Rendeler Bunker und weiter in die Siedlung Riederwald wo noch 2 Bunker stehen. Über Fechenheim geht es zum Osthafen und von dort ins Ostend zum Bunker auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge an der Friedberger Anlage. In der Freiligrathstraße sehen wir eine Bunker-Abrissstelle und in der Würzburger den Ort eines nicht vollendeten Bunkers. Die Tour endet in Bornheim. Kaffeepause in Fechenheim und Schlusseinkehr in Bornheim sind geplant. 20 km.
Im Frankfurter Stadtgebiet sind heute noch 30 von ursprünglich 50 zwischen 1941 und 1943 errichteten bzw. geplanten Hochbunkern erhalten. Nach Kriegsende sollten die Bunker im Zuge der Entmilitarisierung eigentlich gesprengt werden. Aber sie wurden weiter zu zivilen Zwecken genutzt, als Wohnungen für Obdachlose und Vertriebene, Lagerräume für Museen etc. Im Zuge des Kalten Kriegs und des atomaren Wettrüstens wuchs das Interesse an den Bunkern als Schutzräumen wieder. Zwischen 1960 und 1978 wurden sie für viel Geld ertüchtigt. Wer weiß, wann sie wieder im aktuellen Rüstungsfieber in den Fokus geraten. Elf Bunker stehen heute unter Denkmalschutz.
Führung und Informationen
für Einkehr zur Kaffeepause und Einkehr zum Abschluss
NaturFreunde Frankfurt
info@naturfreunde-ffm.de