Geschichts-Portal der NaturFreunde

Den arbeitenden Menschen den Zugang zur Natur zu erschließen, war das Ziel der Gründergeneration der NaturFreunde-Bewegung. 1895 schlossen sich die ersten NaturFreunde zusammen, um die Natur als Quelle der Erholung zu erkunden und sich anzueignen, gemeinsam zusammenzutreffen, sich fortzubilden und Aktivitäten zu organisieren.

Eine wichtige Komponente war das Recht des freien Zugangs zur Natur für alle (gegen die bürgerlich-privaten Interessen der Großgrundbesitzer und existierenden Wander-, Bergsteiger- und Sportvereine, die den Arbeiter/-innen die Mitgliedschaft verwehrten). Bis heute ist die NaturFreunde-Bewegung weltweit auf über 350.000 Mitglieder in 21 Ländern angewachsen.

Titel der Zeitschrift "Der Naturfreund" von 1928
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Chronik der NaturFreunde

1895 Vom 22.-24. März inseriert der Wiener Sozialist, Freidenker und Lehrer Georg Schmiedl in der "Arbeiterzeitung", um Gleichgesinnte zur Gründung einer "touristischen Gruppe" zu finden. Drei schrieben sofort: Josef Rohrauer, sein Vater Alois und Karl Renner. Am Ostersonntag wird der erste Ausflug in den Wiener Wald veranstaltet. Am 16. September ...

Veranstaltungskalender

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04.04.2025 NaturFreunde-Galerie

Ausstellung „Der Internationale Frauentag – ...

10713 Berlin Die Ausstellung zeigt Plakate der internationalen Frauenbewegung, die sich mit dem Internationalen…
05.04.2025 DenkMalTour

DenkMalTour: Auf den Spuren des roten Wedding

13347 Berlin Die DenkMalTour führt auf die Spuren des Roten Wedding. Sie führt zu historischen Orten, des KPD-…
06.04.2025 Geschichts- und Radtour

Radtour: Hochbunker 1 Ffm Ost

Frankfurt Wir starten am Glauburgplatz, wo der Bunker 2023 abgerissen wurde und jetzt ein Neubau steht. Von…

Weitere Artikel zur NaturFreunde-Geschichte

Schlagzeile des „Echo Germania“ im Oktober 1927, gezeigt in der Ausstellung „Techniker der Endlösung“ im Erfurter Erinnerungsort Topf & Söhne.
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29.08.2018 |
Sollte man auf die AfD mehr als einen „Vogelschiss“ geben? Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat auf die Einlassung des AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland, die NS-Zeit bedeute nur einen Vogelschiss in einer tausendjährigen erfolgreichen Geschichte der Deutschen, klar Position bezogen: „Wer heute den einzigartigen Bruch mit der Zivilisation leugnet, kleinredet oder relativiert, der ...
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01.08.2018 |
Unter dem Motto „Berge, Täler und Partisanen“ fand die internationale Wanderung der NaturFreunde Berlin nach Bulgarien statt. In der Tradition des „sozialen Wanderns“ organisierten die NaturFreunde Berlin unter der Leitung von Uwe Hiksch und Janeta Mileva eine 10-tägige Wander- und Kulturreise Mitte Juli 2018 nach Bulgarien. Die Reiseteilnehmenden erschlossen sich gemeinsam die Geschichte des ...
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31.07.2018 |
Am 17. August 2018 findet in Potsdam die Fotoexkursion der Berliner NaturFreunde unter dem Motto „Potsdam zwischen Moderne und Historie“ statt. Hintergrund der Fotoexkursion ist die seit vielen Jahren intensiv ausgetragene Kontroverse über die Rolle der modernen DDR-Architektur in der brandenburgischen Hauptstadt. In dieser Diskussion stehen sich zwei völlig unterschiedliche Denktraditionen ...
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30.07.2018 |
Wer hätte geglaubt, dass die NaturFreunde Tönisheide die Wette gewinnen würden, die ein Bauer mit seiner vermeintlichen Bauernschläue damals den NaturFreund_innen anbot: Wenn es die NaturFreunde schaffen würden, seinen felsigen, steinigen Acker innerhalb einer gesetzten Frist von den Steinen zu säubern, so wolle er ihnen zum Dank das angrenzende Hangstück schenken. Dies ließen sich die ...
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30.07.2018 |
Parteipolitisch unabhängig, aber mit Verknüpfungen zu den linken sozialen und demokratischen Bewegungen der letzten 120 Jahre, sind die NaturFreunde ein politischer Frei­zeitverband. Doch nicht immer zog mit den NaturFreunden „die neue Zeit“, wie es in einem ihrer Lieder heißt – es gab auch Rückschläge und Irrungen. Eine neue Vortragsreihe der NaturFreunde-Ortsgruppen Stuttgart-Botnang und ...
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03.07.2018 |
„Wanderlust“ – so lautet der Titel einer beeindruckenden Ausstellung in der Alten Nationalgalerie in Berlin, die bis Mitte September durchwandert werden kann. Das Kunstmuseum präsentiert Werke von Meistern wie Caspar David Friedrich, Carl Blechen, Karl Friedrich Schinkel und Johan Christian Dahl, zeigt Bilder von Gustave Courbet, Ferdinand Hodler, Auguste Renoir und Paul Gauguin. Die ...
29.06.2018 |
Den Hohen Meißner kann man fast schon eine Kultstätte der Wanderbewegung nennen. Im Jahr 1913 traf sich hier die Freideutsche Jugend, die Bündische Wandervogel-Bewegung. Aber es waren die aus der Arbeiterbewegung kommenden NaturFreunde, die bereits Ende der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts an eben diesem Ort mit dem Meißnerhaus der Wanderbewegung einen festen Platz in grandioser Natur bauten. ...
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28.06.2018 |
Am 21. März 1933 gibt es ein böses Erwachen für die Karlsruher NaturFreunde: Ihr Bootshaus wird von den Nazis beschlagnahmt. Nur mit viel Mühe gelingt es den Mitgliedern noch,  persönliches Eigentum frei zu bekommen. Am 30. März 1933 lösen die Machthaber des „Dritten Reiches" die NaturFreunde-Organisation aüf, das Vereinsvermögen und alle Naturfreundehäuser werden beschlagnahmt, kurz: die ganze ...
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06.06.2018 |
Die NaturFreunde waren immer auch ein fortschrittlicher Kulturverband. Schon in den Gründungsjahren entwickelten sie einen umfassenden Kulturbegriff mit einem gesellschaftspolitischen Anspruch, der nicht nur Musik und Kunst, sondern auch Bildung und Sport einschloss. Geprägt wurden Kulturverständnis und -arbeit der NaturFreunde vor allem durch Diskussionen in der Arbeiterbewegung, Chöre, ...
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06.06.2018 |
Umwelt und Natur sind zentrale Elemente des rechtsextremen Weltbildes. Rechtsextreme begreifen sich als Naturschützer, zumindest was ihre ideologische Haltung und oft auch ihre Lebensweise betrifft. Die Begriffe Natur, Umweltschutz, Biotop, Tierschutz und Artenerhalt in Flora und Fauna haben eine zentrale Stellung in ihrer Betrachtung der Welt. Ökologisch-dynamischer Landbau, vegetarische und ...

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