NaturFreunde-Portal für eine nachhaltige Landwirtschaft

Die industrielle Landwirtschaft verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Das haben immer mehr Menschen satt!

Die NaturFreunde Deutschlands sind Mitglied im Trägerkreis des "Wir haben es satt!"-Bündnisses, das sich für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung einsetzt. Mit dabei sind Bäuerinnen und Bauern, ImkerInnen, Natur-, Tier- und VerbraucherschützerInnen, Entwicklungsorganisationen und Erwerbsloseninitiativen.

Artikel und Pressemitteilungen zum Thema Landwirtschaft

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18.04.2018 |
Das Naturfreundehaus Hannover (E 8) ist ab sofort bio-zertifiziert und damit die erste Jugendbildungsstätte in Deutschland, die ausschließlich ökologisch erzeugte Lebensmittel verarbeitet. „Wir nehmen unsere Vorbildfunktion gegenüber unseren Gästen sehr ernst, die das Naturfreundehaus als außerschulischen Lernort nutzen“, erklärt Geschäftsführer Alexander Thron. Die Zertifizierung sei ein ...
09.04.2018 |
Die Nachrichten zum dramatischen Insektensterben zeigen Wirkung: Die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat den Kampf gegen das Insektensterben zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit erklärt und kündigt ein Aktionsprogramm für Insektenschutz an. Das geht nur in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium, liegen die Hauptursachen für das Insektensterben doch in dem massiven ...
19.03.2018 |
Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung zögert die EU-Kommission die Veröffentlichung einer Studie zur Importpolitik von Agrarrohstoffen seit Monaten heraus. Dazu erklärt Dr. Joachim Nibbe, Bundesfachbereichsleiter Naturschutz, Umwelt und Sanfter Tourismus der NaturFreunde Deutschlands: Die Zusammenhänge sind hinlänglich bekannt: Für global gehandelte Agrarrohstoffe wie Palmöl, Soja, Kakao und ...
19.03.2018 |
Unser Bild von Landwirtschaft ist stark von Kinderbüchern geprägt: Ein Bauer steht in Gummistiefeln zwischen einem Schwein, zwei Kühen, drei Hühnern und einem Feld mit Kohlköpfen, während die Bäuerin aus dem Küchenfenster schaut. Einfach schön. Doch die Realität ist längst eine andere: Nicht die kleinbäuerliche Landwirtschaft produziert unsere Lebensmittel, sondern Großkonzerne, die mit ...
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16.03.2018 |
Martin Schulz (44) ist nebenberuflich Bundesvorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“ (AbL) und betreibt im Wendland einen konventionellen Schweine-Hof mit 800 Mastschweinen. Herr Schulz, Sie betreiben einen Schweinehof im niedersächsischen Wendland. Wie sind Sie Bauer geworden? Martin Schulz: Fast klassisch: Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden. Mit zehn begann ich ...
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15.03.2018 |
Nicht nur in der Landwirtschaft ist der Einsatz von Pestiziden ein großes Problem. Rund zehn Prozent der in Deutschland verkauften „Unkrautvernichtungsmittel“ werden in Privatgärten eingesetzt. Das sind etwa 5.000 Tonnen im Jahr, 90 Tonnen davon enthalten das besonders in der Kritik stehende Glyphosat. Mit diesen „Garten-Pestiziden“ werden 65,7 Millionen Euro pro Jahr umgesetzt. Während ...
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15.03.2018 |
Weil unsere Kulturlandschaft – ausgeräumt, überdüngt und mit Chemie „vergiftet“ – immer weniger Lebensräume für Insekten und Vögel bietet, erhalten Haus- und Kleingärten eine immer größere Bedeutung für den Arten- und Naturschutz. Schon die Reduzierung des Pestizideinsatzes in privaten Gärten hätte deshalb einen erheblich positiven Einfluss auf die Umwelt. In naturnahen Gärten können Hobbygärtner ...
01.03.2018 |
Auch in Großbritannien gibt es europäische Naturschutzgebiete, die den Bestimmungen der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH) sowie der Vogelschutzrichtlinie (SPA) unterliegen. Laut europäischer Umweltagentur hat Großbritannien bisher 924 dieser sogenannten Natura-2000-Gebiete an die EU gemeldet und dabei 244.840 Quadratkilometer unter EU-Naturschutzrecht gestellt. Mit dem Brexit allerdings wird ...
12.02.2018 |
In Flüssen und Badeseen in Nordwestdeutschland wurden multiresistente Keime nachgewiesen. Besonders problematisch: In mehreren Gewässern unweit der Hochburg der Massentierhaltung im Raum Südoldenburg/Osnabrück wurde ein Gen gefunden, das immun gegen das Antibiotikum Colistin macht. Dieses Mittel gilt als sogenanntes „Reservemedikament“. Es wird aufgrund potenzieller schwerwiegender Nebenwirkungen ...
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22.01.2018 |
33.000 Menschen, darunter zahlreiche Bäuerinnen und Bauern, haben am Samstag in Berlin für eine ökologischere und sozialere Landwirtschaft demonstriert. Die NaturFreunde Deutschlands gehören zum Trägerkreis der Demonstration und beteiligten sich mit einem Lautsprecherwagen im Demozug und einem Infostand an den Protesten. Neben den NaturFreunden hatten mehr als 100 Organisationen aus ...

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